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Mitschele // Produktfilm für neues Uhrenkonzept…

Irgendwann, es war noch im alten Jahr, hatte ich eine Mail in meinem Facebook – Postfach. Die Mail war von der Geschäftsführerin einer Pforzheim Uhren- und Schmuckfabrik. Um genauer zu sein – die Ernst Mitschele Uhren- und Schmuck GmbH.

Das interessante war, dass die Geschäftsführerin bei ihren Facebook – Kontakten nachgefragt hat, ob diese jemanden kennen, der Filme macht.

Vor ein paar Jahren habe ich bei STÖBER Antriebstechnik im Marketing gearbeitet. In der Firma habe ich auch meine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht.

Jaja, ich weiß, ist nicht der klassische Weg um Filmemacher zu werden, aber die Wege in unserem Leben sind nun mal nicht immer kerzengerade… :-) Jedenfalls habe ich mich dort mit ziemlich vielen Kollegen ziemlich gut verstanden. Unter anderem auch mit den Leuten aus dem Personalwesen. Und jetzt, einige Jahre später, kommt die Empfehlung genau aus dieser Ecke.

Ein ehemaliger Kollege hat mich da weiterempfohlen, obwohl wir uns schon einige Jahre nicht mehr gesehen haben. Ist das nicht der Hammer? :-)

Empfehlungen sind wichtig, aber natürlich noch nicht alles. Man muss trotzdem mit seiner Idee, seinem Konzept und seinen Referenzen überzeugen. Deswegen habe ich auch gleich einen Termin bei der Uhrenfirma ausgemacht, wir haben uns zusammengesetzt und das Thema durchgesprochen. Es waren auch ein paar weitere Filmemacher bzw. Filmproduktionsfirmen im Rennen, aber die Uhrenfirma hat sich letztendlich aus verschiedenen Gründen für mich entschieden.

Bei dem Projekt ging es um ein neuartiges Armbandkonzept. Die Uhr wurde gemeinsam mit einem großen Automobilhersteller (ich sag nur vier Ringe) entwickelt und umgesetzt. Mittlerweile hat aber die Firma Mitschele die Rechte und Lizenzen erhalten, um die Uhr unter eigenem Namen und Marke zu produzieren und vertreiben.

Um die Uhr möglichst zügig im Markt und bei den Einzelhändlern zu positionieren wollten sie einen Film haben, der die einzelnen Modelle zeigt, aber auch den Armbandmechanismus erklärt.

Die besondere Herausforderung war, dass die Muster-Uhren erst Anfang Dezember gekommen sind und das Zeitfenster im Dezember recht eng war. Das heißt wir hatten einen Tag für die Dreharbeiten und einen Tag für die Postproduktion. Im Klartext heißt das, wir haben am Freitag gedreht, am Montag geschnitten und am Dienstag den Film präsentiert.

So war der Plan und so haben wir es auch umgesetzt. Ergebnis? Bitteschön – und der Kunde ist auch sehr zufrieden… :-)